Raucher haben ein erhöhtes Parodontitis-Risiko
In Deutschland herrscht Rauchfreiheit - und das auch in der Zahnarzt-Praxis!Raucher haben ein erhöhtes Parodontitis-Risiko. Etwa 4mal häufiger als Nichtraucher erkranken sie an der entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparats. Und die Erkrankung schreitet schneller voran. Das Tückische: Die Symptome sind weniger ausgeprägt als bei Nichtrauchern. Das erschwert die Diagnose und die Therapie.
Nichtraucher haben bessere Chancen auf gesundes Zahnfleisch!
Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat, kann ab dem 1. Mai an der bundesweiten Rauchstopp-Kampagne teilnehmen und dem Laster endlich die kalte Schulter zeigen.
10 Tipps, damit der Rauchstopp gelingt
- Wählen Sie sich ein Datum!
Wählen Sie ein Datum innerhalb der kommenden drei Wochen! - Nehmen Sie Hilfe in Anspruch!
Bitten Sie Ihren Hausarzt, Familie und Freunde um Unterstützung! - Brechen Sie mit alten Gewohnheiten!
Greifen Sie in Situationen, in denen Sie üblicherweise rauchten, zu einem Apfel, einem zuckerfreien Kaugummi oder einem Glas Wasser! - Vermeiden Sie Situationen, die fest mit dem Rauchen verbunden sind!
Vermeiden Sie Orte und Menschen, die zum Rauchen animieren! - Lernen Sie, mit Entzugserscheinungen umzugehen!
Unruhe, Reizbarkeit und Unwohlsein gehen meist innerhalb weniger Minuten vorbei und verschwinden nach 10 Tagen ganz. - Nutzen Sie medikamentöse Unterstützung!
Nikotinkaugummi, -lutschtabletten oder -pflaster können die Entzugssymptome abmildern. - Achten Sie auf Ihre Ernährung!
Nikotin beschleunigt den Stoffwechsel- nach einem Rauchstopp braucht man weniger Kalorien! - Bewegen Sie sich!
Körperliche Bewegung hebt die Stimmung und entspannt. - Belohnen Sie sich!
Gönnen Sie sich jeden Tag eine Kleinigkeit von dem Geld, das Sie nicht für Zigaretten ausgegeben haben! - Freuen Sie sich über jeden kleinen Schritt!
Seien Sie stolz auf sich, dass Sie den Ausstieg geschafft haben!

